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ÖSTERREICH ALS ALTERNATIVE
03.08.2012


Am 25.7.2012 stand im angesehenen deutschen Handelsblatt, was viele Anleger schon lange wussten, aber gar nicht so gerne weitererzählen: Österreich biete sich als interessante Alternative für deutsche Immobilieninvestoren an.

Wenn heimische Medien schreiben, wie toll der eigene Immobilienmarkt sei, ist das ja nicht unbedingt glaubwürdig. Wenn es Tageszeitungen wie dem Handelsblatt aber Platz wert ist, auf den kleinen Zwerg im Süden Deutschlands aufmerksam zu machen, dann ist das schon ein recht gutes Zeugnis. Fünf Prozent Netto-Cashflow-Rendite sei in Österreich zu holen und das ohne große Schwankungen, schreibt das Blatt.

 Während Österreicher selbst schon nach Berlin schielen, um dort am möglichen Zinshausaufschwung partizipieren zu können, weist das Handelsblatt neben den Gewerbeimmobilien auch auf Wiener Zinshausrenditen von 1,5 bis 6,7 Prozent hin. Im Gegenteil zu Deutschland herrsche in Österreich noch keine Blasengefahr.

 Im gewerblichen Bereich sind die Investitionen deutscher Institutioneller in Wien in den letzten Jahren eher zurück gegangen. Dabei erneuert sich der Wiener Büromarkt eigentlich in einer recht gesunden Art und Weise: Es kommen Neuflächen auf den Markt, alte Flächen, die nicht mehr den hohen Standards eines Class A Office entsprechen, werden zunehmend in Wohnungen umgebaut. Ein aktuelles Beispiel, das für Schlagzeilen sorgt, ist das Palais Principe.  Dort, wo früher Versicherungsangestellte ihre Bürokraten-Arbeitsplätze hatten, entsteht nun ein hochluxuriöser Apartmentkomplex, der Rekorde schlägt. 25.000 Euro soll der Quadratmeter im Penthouse kosten.

 Freilich ist das ein Ausnahmefall. Am gewerblichen Immobilienmarkt gibt es solche absurden Ausreißer nicht, dafür konstante Renditen – vielleicht auch bald wieder für ausländische Investoren.




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