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TRANSPARENZ: USA IST UND BLEIBT VORBILD
16.07.2012
Transparenz auf den Immobilienmärkten ist ein wesentlicher Indikator für die Attraktivität und das Risiko von Investments. Im weltweiten Transparenzindex führt nach wie vor die USA. Österreich schlägt sich aber auch recht gut.
Es sind drei große Märkte, die den Index von Jones Lang LaSalle zur Transparenz der Immobilienmärkte anführen: die USA, Großbritannien und Australien. Insgesamt zehn Länder sind als „sehr transparent“ ausgewiesen, wie das aktuelle Ranking 2012 zeigt.
Österreich landet auf Platz 22 und gilt damit als transparent – die zweitbeste mögliche Benotung, wenngleich fast alle westeuropäischen Länder mindestens eben so gute Plätze einnehmen. Deutschland liegt zum Vergleich etwa auf Platz 12.
Allgemein kommt die Analyse zu einem recht guten Befund: die Transparenz nimmt weltweit zu. Experten begründen dies mit den immer stärker grenzüberschreitenden Investitionen. Bleibt natürlich noch die Frage offen, wer sich ganz hinten – am unübersichtlichen Ende – befindet. Wenig überraschend tauchen hier Namen wie Sudan, Nigeria, Angola und Weißrussland auf. Interessant ist auch die Position Serbiens; es gehört zwar nicht ganz zu den „Schurkenstaaten“, mit Platz 69 gilt es aber als weniger transparent als Kenia oder Botswana. Slowenien, Kroatien, Bulgarien, Russland und die Ukraine liegen übrigens im Mittelfeld.
Die stärksten Aufsteiger sind in den Wachstumsmärkten zu finden. Auch das dürfte mit der Öffnung in Richtung globalem Kapitalmarkt zu tun haben. Mexiko, Indonesien, Südkorea und die Türkei legen den beachtlichsten Hüpfer nach vorne hin, wobei die Türkei abermals am stärksten aufgeholt hat.
Als ein wichtiger neuer Faktor der Transparenz hat sich die ökologische Nachhaltigkeit herausgestellt. Daher wurde ein separater „Immobilien-Nachhaltigkeits-Transparenz-Index“ für 28 Länder aufgenommen. Hier schneiden Großbritannien, Australien und Frankreich am besten ab.
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